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Natur und Umwelt |
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Die Schätze der Natur sind begrenzt. Dies gilt für ihre Vorräte an Brennstoffen ebenso wie umgekehrt für die Belastungsfähigkeit von Erde, Luft und Wasser. Verantwortungsbewußte Energiewirtschaft muß daher das Ziel haben, mit kostbaren Ressourcen sinnvoll zu wirtschaften. Ein Weg ist der Betrieb von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen im Rahmen von Fernwärmeversorgungen wie ihn die IWV in Ilmenau gegangen ist. Durch die Verbindung von Strom- und Wärmeerzeugung wird der Energieausnutzungsgrad auf bis zu 85 Prozent erhöht. Reduzierter Primärenergie-Einsatz und der Wegfall von Einzelfeuerungen vermindern deutlich den Schadstoffausstoß.
Bei Fernwärme ist die Natur im Vorteil. Fernwärme trägt zur Schonung der Ressourcen und zu einer rationellen Energieverwertung bei. Noch wichtiger: Sie leistet einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen das Klimagas Kohlendioxid, und das um so mehr, als über den Kraft-Wärme-Kopplungsprozeß auch gleichzeitig Strom produziert wird. Durch die im Heizkraftwerk installierten Erzeugerkapazitäten konnten mehr als 7000 Einzelfeuerungsanlagen ersetzt werden. Das bewirkte eine erhebliche Reduzierung der gas- und staubförmigen Emissionen in Ilmenau. Jüngster Schritt der IWV für die Verbesserung ihrer Umweltbilanz ist die 1999 erfolgte Stilllegung des im Heizkraftwerk verbliebenen Schwerölkessels. Er wurde ebenfalls durch einen erdgasbefeuerten Kessel ersetzt. Fernwärme aus Biomasse Ein weiteres Plus wird sich für die Fernwärme durch die in unmittelbarer Nachberschaft geplante Errichtung eines Biomasse HKW der BHI GmbH ergeben. Von hier aus werden künftig bis zu 10 MW Wärmeleistung für das Fernwärmenetz Ilmenau bezogen. Der nachwachsende Brennstoff Holz in diesem Heizkraftwerk wird die CO2 Bilanz des Fernwärmeerzeugers der IWV und damit der Stadt Ilmenau drastisch senken.
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